Art des Monats

Steppenbienchen (Copyright: Ronald Burger, IFAUN / www.ifaun.de)
Steppenbienchen (Copyright: Ronald Burger, IFAUN / www.ifaun.de)

August 2017 - Steppenbienchen

Die kleinste Biene Mitteleuropas
Es ist kaum größer als ein Stecknadelkopf, aber eine echte Biene. Und es ist extrem selten, am Ober­rhein jedoch – noch – daheim: das Steppen­bienchen (Nomioides minutissimus). Wären sie nicht so winzig – Step­pen­bienchen werden nur drei bis fünf Millli­meter lang – könnte man sie im ersten Moment für Wespen halten: Der Bauch ist bei den Weib­chen blass­gelb mit schwarz­braunen Streifen, Kopf und Brust­korb schimmern metallisch dunkel­grün. Die Männchen sind ganz dunkel­grün bis schwarz. ...

Weiterlesen …

Ameisenlöwe, die Larve der Ameisengungfer (Foto: Krzysztof Wesolowski, NABU-Netz)
Ameisenlöwe, die Larve der Ameisengungfer (Foto: Krzysztof Wesolowski, NABU-Netz)

Juli 2017 - Ameisen­löwe und Ameisen­jungfer

Gefährliche Fallen im Sand
Beim Ameisenlöwen handelt es sich um eine räuberische Insekten­larve, die Ameisen und andere kleine Tiere mit einer ver­blüffen­den Methode fängt: Er baut im sandi­gen Boden Trichter. Wenn Beute dort hinein­läuft, kommt sie nicht wieder heraus, weil sie mit dem lockeren Sand zum Trichter­grund rutscht. Dort wartet mit seinen großen Zangen der Ameisen­löwe und inji­ziert ein lähmendes Gift. ...

Weiterlesen …

Hirschkäfer (lucanus cervus) (Foto: Serge96 46/wikimedia.org)
Hirschkäfer (lucanus cervus) (Foto: Serge96 46/wikimedia.org)

Juni 2017 - Hirschkäfer

Mit ihren geweihartigen Kiefer­zangen und einer Körper­größe von ins­ge­samt bis zu 9 cm sind männ­liche Hirsch­käfer die größten heimi­schen Käfer. Die Weib­chen, die nur kleine Ober­kiefer­zangen besitzen, sind mit etwa 4 cm deut­lich kleiner, als ihre männ­lichen Partner. Zwischen Juni und Juli findet man die däm­me­rungs­ak­tiven Käfer in alten Eichen­wäldern. An „Rendez­vous­plätzen“ treffen die Männ­chen auf die Weib­chen. Es handelt sich hier­bei meist um Eichen mit Rinden­ver­letzun­gen, an denen Baum­saft aus­tritt, den die Käfer auf­lecken. ...

Weiterlesen …

Dunkeler Wiesenknopf-Ameisenbläuling Eiablage (Foto: Wolfgang Düring)
Dunkeler Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Foto: Wolfgang Düring)

Mai 2017 - Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Artenreiche Wiesen wichtig für Ameisenbläulinge
Überall grünt und blüht es nun im Mai. Dabei dominiert auf den Wiesen immer häufiger das Grün der Gräser. Kräuter und Wild­pflanzen werden auf land­wirt­schaft­lichen Flächen immer weniger. Darauf macht der NABU nun auf­merk­sam. Arten wie der Große Wiesen­knopf oder die Schlüssel­blume sind auf un­ge­düngte und selte­ner gemähte Grün­land­flächen an­ge­wiesen. ...

Weiterlesen …

Eisvogel (Foto: Hans-Ulrich Pfrang, Ursula Di Chito  - NABU-Fotoclub)
Eisvogel (Foto: Hans-Ulrich Pfrang, Ursula Di Chito - NABU-Fotoclub)

April 2017 - Eisvogel

Einer der farbenprächtigsten Vertreter der heimi­schen Vogel­welt ist der Eis­vogel. Sein präch­tiges Feder­kleid macht den etwa spatzen­großen Eis­vogel un­ver­wechsel­bar. Keine andere am Wasser lebende Vogel­art ent­faltet eine solche Farben­pracht aus Blau-, Blau­grün- und Türkis­tönen im Rücken- und Kopf­ge­fieder, die zum rost­roten Bauch­ge­fieder kon­trastie­ren. ...

Weiterlesen …

Erdkröten (Foto: Sven Baumung - NABU)
Erdkröten (Foto: Sven Baumung - NABU)

März 2017 - Erdkröte

Die Erdkröte gehört zu den Frühlaichern. Je nach Witterung verlassen die Kröten im zeitigen Frühjahr zwi­schen Februar und März ihre Winterquartiere und wandern in zum Teil sehr großer Individuenzahl Richtung Laichgewässer. Auf dem Weg zum Laichgewässer trifft man häufig auf Krötenpaare, bei denen sich das Männ­chen huckepack am Weibchen festkrallt und zum Gewässer tragen lässt. Da die Weibchen nicht jedes Jahr ablaichen, herrscht am Gewässer in deutlicher „Männerüberschuß“. Jedes Männchen, das auf ein Weibchen trifft, kann sich also glücklich schätzen und lässt seine Partnerin bis zum Ablaichen nicht mehr los. ...

Weiterlesen …

Wacholderdrossel in der Bonner Rheinaue (NABU Fotoclub/Kerstin Kleinke)
Wacholderdrossel (NABU Fotoclub/Kerstin Kleinke)

Februar 2017 - Wacholderdrossel

Auf Apfelplantagen mit Fallobst, beerentragenden Feldgehölzen und in naturnahen Park- und Gartenanlagen tritt aktuell eine eher unbekannte Drosselart in Erscheinung: die Wacholderdrossel. Die etwa gleich große Ver­wandte der Amsel kommt ungleich farbenfroher daher. Kehle und Brust der erwachsenen Vögel sind deutlich ockerfarben und mit einem verschiedenartigen schwarzen Fleckenmuster überzogen. Dieses Muster ist an den Flanken kräftig und geht in einen weißen Bauch über. Von der ebenfalls bei uns heimischen Singdrossel ist die etwas größere Wacholderdrossel leicht durch ihren grauen Kopf zu unterscheiden ...

Weiterlesen …

Schellente (Foto: Rolf Juergens - NABU-Netz)
Schellente (Foto: Rolf Juergens - NABU-Netz)

Januar 2017 - Schellente

Die Schellente ist ein typischer Wintergast auf den Gewässern des Ober­rheins. Wenn in ihren Brut­gebieten in Nord-Nord­ost­europa der Winter Einzug hält, weicht diese Enten­art nach Süden aus. Am Ober­rhein ist sie regel­mäßig in den Monaten November bis Anfang März zu beobachten. Auf Still­wasser­flächen, Bagger­see und ruhigen Rhein­seiten­armen verbringt sie hier den Winter. ...

Weiterlesen …

Close Window