Art des Monats

Gartenschläfer: deutlich ist die schwarze Augenmaske zu erkennen (Foto: Fentriss/commons.wikimedia.org)
Gartenschläfer: deutlich ist die schwarze Augenmaske zu erkennen (Foto: Fentriss/commons.wikimedia.org)

Dezember 2017 - Garten­schläfer

Der zu der Säuge­tier­gruppe der Bilche ge­hören­de Gar­ten­schlä­fer (Eliomys querci­nusist) auch im Ober­rhein-Hot­spot heimisch. Ins­beson­dere in tradi­tio­nellen Ost­an­bau­gebie­ten, wie z.B. Rhein­hessen kann der nacht­aktive Garten­schläfer recht häufig ange­troffen wer­den. Sein Lebens­raum sind Laub- und Nadel­wälder, sowie Streu­obst­wiesen und große Garten­anlagen mit einem reichen Gehölz­bestand. ...

Weiterlesen …

Flussuferlaeufer (Foto: Marek Szczepanek - wikimedia.org)
Flussuferlaeufer (Foto: Marek Szczepanek - wikimedia.org)

November 2017 - Flussuferläufer

Flache, schlammige Ufer des Rheins sind am Ober­rhein bevor­zugte Rast- und Nahrungs­plätze für Wat­vögel, wie den Fluss­ufer­läufer. Leider sind viele Ufer von Deutsch­lands größ­ter Wasser­strasse stark ver­baut. Inner­halb des Pro­jektes Lebens­ader Ober­rhein können leider keine Maß­nah­men für mehr Natur­nähe am Rhein­ufer um­ge­setzt wer­den. Aus diesem Grund setzt der NABU viel Hoff­nung auf das Bundes­pro­gramm Blaues Band, das mehr Natur­nähe an Deutsch­lands Wasser­strassen bringen soll. ...

Weiterlesen …

Wasserfledermaus (Foto: Dietmar Nill / NABU-Netz)
Wasserfledermaus (Foto: Dietmar Nill / NABU-Netz)

Oktober 2017 - Fledermäuse

Fledermäuse profitieren von Naturschutzmaßnahmen
Nahezu alle Fledermausarten Deutsch­lands stehen auf der Roten Liste und ihr Fort­be­stand ist gefährdet. Die Ursachen für die starke Gefähr­dung der Fleder­mäuse sind viel­seitig: zahl­reiche Fleder­mäuse fallen dem Straßen­ver­kehr oder Wind­energie­anlagen zum Opfer, der Ein­satz von Pesti­ziden führt zum Entzug der ihre Nahrungs­grund­lage, oder Bio­tope und ihre Quar­tiere werden zer­stört. ...

Weiterlesen …

Lungenenzian (Foto: NABU)
Lungenenzian (Foto: NABU)

September 2017 - Lungenenzian

– seltene Wildpflanze wird ausgewildert
Zusammen mit dem Botanischen Garten Mainz arbeitet das Pro­jekt Lebens­ader Ober­rhein an der Rück­kehr des Lungen­enzians an den rhein­hessischen Ober­rhein. Fast 800 Exem­plare konn­ten aus Saat­gut von Be­stän­den vor Ort in der Pflanzen­ver­mehrungs­station des NABU Rhein­land-Pfalz gezogen wer­den, um die Rest­vor­kommen süd­lich von Mainz zu stärken. ...

Weiterlesen …

Steppenbienchen (Copyright: Ronald Burger, IFAUN / www.ifaun.de)
Steppenbienchen (Copyright: Ronald Burger, IFAUN / www.ifaun.de)

August 2017 - Steppenbienchen

Die kleinste Biene Mitteleuropas
Es ist kaum größer als ein Stecknadelkopf, aber eine echte Biene. Und es ist extrem selten, am Ober­rhein jedoch – noch – daheim: das Steppen­bienchen (Nomioides minutissimus). Wären sie nicht so winzig – Step­pen­bienchen werden nur drei bis fünf Millli­meter lang – könnte man sie im ersten Moment für Wespen halten: Der Bauch ist bei den Weib­chen blass­gelb mit schwarz­braunen Streifen, Kopf und Brust­korb schimmern metallisch dunkel­grün. Die Männchen sind ganz dunkel­grün bis schwarz. ...

Weiterlesen …

Ameisenlöwe, die Larve der Ameisengungfer (Foto: Krzysztof Wesolowski, NABU-Netz)
Ameisenlöwe, die Larve der Ameisengungfer (Foto: Krzysztof Wesolowski, NABU-Netz)

Juli 2017 - Ameisen­löwe und Ameisen­jungfer

Gefährliche Fallen im Sand
Beim Ameisenlöwen handelt es sich um eine räuberische Insekten­larve, die Ameisen und andere kleine Tiere mit einer ver­blüffen­den Methode fängt: Er baut im sandi­gen Boden Trichter. Wenn Beute dort hinein­läuft, kommt sie nicht wieder heraus, weil sie mit dem lockeren Sand zum Trichter­grund rutscht. Dort wartet mit seinen großen Zangen der Ameisen­löwe und inji­ziert ein lähmendes Gift. ...

Weiterlesen …

Hirschkäfer (lucanus cervus) (Foto: Serge96 46/wikimedia.org)
Hirschkäfer (lucanus cervus) (Foto: Serge96 46/wikimedia.org)

Juni 2017 - Hirschkäfer

Mit ihren geweihartigen Kiefer­zangen und einer Körper­größe von ins­ge­samt bis zu 9 cm sind männ­liche Hirsch­käfer die größten heimi­schen Käfer. Die Weib­chen, die nur kleine Ober­kiefer­zangen besitzen, sind mit etwa 4 cm deut­lich kleiner, als ihre männ­lichen Partner. Zwischen Juni und Juli findet man die däm­me­rungs­ak­tiven Käfer in alten Eichen­wäldern. An „Rendez­vous­plätzen“ treffen die Männ­chen auf die Weib­chen. Es handelt sich hier­bei meist um Eichen mit Rinden­ver­letzun­gen, an denen Baum­saft aus­tritt, den die Käfer auf­lecken. ...

Weiterlesen …

Dunkeler Wiesenknopf-Ameisenbläuling Eiablage (Foto: Wolfgang Düring)
Dunkeler Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Foto: Wolfgang Düring)

Mai 2017 - Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Artenreiche Wiesen wichtig für Ameisenbläulinge
Überall grünt und blüht es nun im Mai. Dabei dominiert auf den Wiesen immer häufiger das Grün der Gräser. Kräuter und Wild­pflanzen werden auf land­wirt­schaft­lichen Flächen immer weniger. Darauf macht der NABU nun auf­merk­sam. Arten wie der Große Wiesen­knopf oder die Schlüssel­blume sind auf un­ge­düngte und selte­ner gemähte Grün­land­flächen an­ge­wiesen. ...

Weiterlesen …

Close Window