Biodiversitätsbotschafter­innen und -botschafter­

Biodiversitätsbotschafterinnen und -botschafter

Parallel zu den Maß­nah­men, die um­ge­setzt werden, bil­den wir im Pro­jekt „Bio­diversi­täts­bot­schafter­innen und Bio­diversi­täts­bot­schafter“ aus.

Ziel ist, Laien für eine quali­fi­zier­te Mit­ar­beit inner­halb des Projek­tes zu begeis­tern. Sie wer­den im Laufe eines Jahres in verschie­denen Work­shops geschult, beginnend mit einer Ein­füh­rung in die Bio­diversi­tät und in das Projekt „Lebens­ader Ober­rhein“. Weiter­gehende Work­shops beschäf­tigten sich bei­spiels­weise mit dem Schutz und der Arten­vielfalt von Klein­ge­wässern, der Ver­meh­rung seltener Arten, der Vege­tation der Deiche oder Sand­rasen - und mit Mög­lich­keiten wer­bend für die bio­logische Viel­falt (z. B. durch Um­welt­bildungs­aktionen) aktiv zu werden. Die Schwer­punkte der Aus­bildung variieren teil­weise in den verschie­denen Berei­chen des Hotspots.

Teilnehmer/-innen des ersten Ausbildungs-Durchgangs © P. Klatt
Teilnehmer/-innen des ersten Ausbildungs-Durchgangs © P. Klatt

Ausbildung in Baden-Württemberg

Gemeinsam mit dem Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappen­wört (NAZKA) hat der NABU in Baden-Württem­berg drei Jahre in Folge einen Kurs zur Ausbildung von Bot­schaf­terinnen und Botschaftern für die biologische Vielfalt angeboten.
 
Durch Themenabende im NAZKA und Exkursionen in die Lebens­räu­me „von nass bis trocken“ haben die Teil­neh­men­den das Handwerkszeug erworben, um als Botschafter/-­innen für die biologische Vielfalt eigenständig aktiv zu werden. Mit eigenen Führun­gen, Vorträgen oder Aktionen zum Mitmachen werben sie für „ihre“ Natur und schaffen Bewusstsein für das Besondere vor der eigenen Haustür. Ein Zertifikat weist sie als Kenner/-innen des Hotspots aus.
 
Hier berichten Biodiversitätsbotschafter/-innen aus der Ausbildung und von ihrem daran anschließenden Engagement.
 
Bei Fragen kontaktieren Sie bitte: NABU Baden-Württemberg, Anke.Beisswaenger@NABU-BW.de, 0711.966 72-38.
 
Biodiversitätsbotschafter in Aktion, © NABU Neustadt
Biodiversitätsbotschafter in Aktion, © NABU Neustadt

Ausbildung 2016 in der Pfalz

2016 fand in der Pfalz ein Ausbildungsprogramm zur Bio­diversi­täts­bot­schafterin / zum Biodiversitätsbotschafter statt. An acht Workshops an Freitagen oder Samstagen wurden die TeilnehmerInnen zu Inhalten des Projekts (Biodiversität, Maßnahmen, ...) ausgebildet.

Die Ausbildung in der Pfalz wurde in Zusammenarbeit mit der NABU-Regionalstelle Süd in Landau durchgeführt. Die praktischen Ausbildungsteile fanden im ge­sam­ten Gebiet der Pfalz statt.

Das Ziel war es engagierte Freiwillige für Betreuungsmaßnahmen, Führungen, Umweltpädagigik und weitere Unterstützung zu finden, qualifizieren und zu motivieren, damit sie uns längerfristig im Projekt unterstützen. Dabei war die Anbindung an lokale NABU-Gruppen wichtig.

Weitere Informationen: Melanie Mangold (Maßnahmenbetreuerin für die Pfalz), E-Mail: , Mobil: 0171-2858257.

Sei kein Frosch - mach mit! (Foto: NABU)
Sei kein Frosch - mach mit! (Foto: NABU)

Ausbildung 2016 in Rhein­hessen zum Museums-Scout

Das NABU Projekt „Lebensader Oberrhein – Natur­vielfalt von nass bis trocken“ veranstaltete 2016 in Koopera­tion mit dem Naturhistorischen Museum Mainz die Aus­stel­lung „Frosch, Molch und Co“. Diese Aus­stel­lung fand von April 2016 bis Oktober 2016 im Natur­historischen Museum in Mainz statt.

Für diese Ausstellung wurden im Projekt „Lebensader-Oberrhein“ Museums-Scouts ausgebildet. Die Ausbil­dung fand an drei Terminen im März 2016 statt. Sie gab den Teilnehmern einen Einblick in das Projekt mit seinen Maßnahmen. Das Schwerpunkt-Thema Amphibien wurde ausführlich behandelt.

Ziel war die Museums-Scouts fachlich soweit fit zu machen, dass sie Besucher, beispielsweise Schulklassen qualifiziert durch die Ausstellung führen konnten. Außerdem waren die Museums-Scouts eine wichtige Hilfe bei der Betreung der lebenden Amphibien.

Weitere Informationen: Martina Biennek (Öffentlichkeitsarbeit), E-Mail: , Tel.: 06135-7073315.

Schiffsexkursion (Foto: NABU)
Schiffsexkursion (Foto: NABU)

Ausbildung als Biodiversi­täts­bot­schafter/in für geführte Schiffs­exkur­sionen in 2016

Die Ausbildung als Biodiversitätsbotschafter/in sollte Interessierte für eine qualifizierte Mitarbeit innerhalb des Projektes „Lebens­ader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken“ begeistern.

Die Workshopreihe 2015/16 sollte die Teil­nehmer­innen und Teil­nehmer befähigen Schiffs­exkur­sionen entlang des Insel­rheins zwischen Bingen und Eltville natur­schutz­fach­lich zu begleiten und den Besuchern Natur­raum und Wasser­vogel­welt des Europa­reser­vats Rhein­auen näher zu bringen.

Die Teilnehmer konnten zunächst als Beobachter eine Schiffs­exkursion miter­leben. Bei den weiteren Workshops ging es darum, das Exkursions­gebiet und seine Besonder­heiten kennen zu lernen und sich im Erkennen und Bestimmen der charak­teris­tischen Wasser­vogel­arten zu üben. Auch wichtige Tipps für die Umwelt­bildungs­arbeit wurden vermittelt. Im Rahmen des Abschlussworkshops sollten die Teilnehmer dann eine erste Schiffsexkursion aktiv mitgestalten.

Die Teilnehmenden sollten die Bereitschaft mitbringen, sich später freiwillig als Exkursions­begleiter/innen zu engagieren, sei es durch Erläuterungen am Mikrofon, die Betreuung des NABU-Standes oder die Zählung von Wasservögeln.

Weitere Informationen: NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen, Irene Glatzle, Tel. 06721-14367, E-Mail: kontakt@nabu-rheinauen.de.

praktische Ausbildung (Foto: NABU)
praktische Ausbildung (Foto: NABU)

Ausbildung von Bio­diversi­täts­bot­schafterinnen und -botschaftern in Rheinhessen

2014 und 2015 wurde auch in Rheinhessen für motivierte Freiwillige eine Ausbildung zur Bio­diversi­täts­bot­schaf­terin / zum Bio­diversi­täts­bot­schafter angeboten. Wegen der fast ganzjährigen, betreuungs­intensiven Ausstellung in 2016 im Naturhistorischen Museum in Mainz wurde stattdessen in 2016 die Ausbildung zum Museums-Scout durchgeführt.

Falls Sie sich für eine zukünftige Ausbildung zur Biodiversitätsbotschafterin / zum Biodiversitätsbotschafter interessieren, dann erhalten Sie hier weitere Informationen: Martina Biennek (Öffentlichkeitsarbeit), E-Mail: , Tel.: 06135-7073315.

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