Saalbachniederung – Lebensraum für Grünschenkel, Bekassine & Co.

Baggerarbeiten in der Saalbachniederung

Die Saalbachniederung nordwestlich von Bruchsal zählt mit ihren gut 500 Hektar zu den fünf größten Wiesengebieten in Baden-Württemberg. Hier ist im Rahmen des Projekts neuer Lebensraum für gefährdete Arten entstanden: Eine etwa 12.850 Quadratmeter große Fläche wurde rund 30 Zentimeter tiefer gelegt. Dieses Gelände wird nach Regenfällen und bei Hochwasser überschwemmt. Solche Bereiche brauchen viele Vogelarten wie Grünschenkel oder Bekassine als Brut-, Rast- und Nahrungsflächen.

Die Saalbachniederung liegt mitten Biodiversitäts-Hotspots am Oberrhein. Viele seltene Vogelarten rasten hier auf dem Zug und können vor ihrem Weiterflug Nahrung aufnehmen, andere nutzen sie als Überwinterungsgebiet. Insekten oder Amphibien sowie Feuchtwiesenpflanzen wie der Kantige Lauch profitieren ebenfalls von den Naturschutzmaßnahmen zur Wiedervernässung.

Die Maßnahmen im Rahmen des Projekts an knüpfen an die erfolgreiche Arbeit des NABU Hambrücken an, der sich bereits seit 1985 dafür einsetzt, die Wiesenlandschaft in der Saalbachniederung wiederherzustellen, zu erhalten und zu entwickeln.

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