Nachrichten aus dem Projekt

Nachrichten aus dem Projekt

NABU-Stand beim Sommerfest des Botanischen Gartens in Mainz
NABU-Stand beim Sommerfest des Botanischen Gartens in Mainz

Was brauchen Wildbienen, damit sie sich wohlfühlen? – Mit dieser brand­aktuel­len Frage nahm das NABU-Pro­jekt „Lebens­ader Ober­rhein“ an der Rätsel­rallye an­läss­lich des dies­jährigen Sommer­festes im Bota­nischen Garten der Uni­versi­tät Mainz am 26. Au­gust 2018 teil. Und war damit schon zum vierten Mal mit einem ab­wechslungs­reichen Stand beim all­jähr­lichen Som­mer­fest ver­treten …

SchülerInnen beobachten Wasservögel im Stillwasserbereich
SchülerInnen beobachten Wasservögel im Stillwasserbereich

Der Biologie-Leistungskurs des Sebastian-Münster-Gym­na­siums hat den schulischen Wander­tag zum Anlass genom­men, die Rhein­auen bei Bingen zu besuchen. Im Rahmen einer natur­kund­lichen Ex­kur­sion durch das Natur­schutz­gebiet „Fulder Aue – Ilmen Aue“ haben sich die 18 Schüler­innen und Schüler auch über das Pro­jekt „Lebens­ader Ober­rhein“ und die Maß­nahmen­um­setzung vor Ort infor­miert.

Steppen-Wolfsmilch
Steppen-Wolfsmilch

Vor vier Jahren wurden sieben Pflanzen­arten der sandi­gen Stand­orte an einer großen Straßen­kreu­zung in Ingel­heim aus­ge­pflanzt. Die Kreu­zung liegt mitten in den Ingel­heimer Kalk­flug­sanden. Mit der Aus­pflanz­aktion war die Frage­stellung ver­bunden, in­wie­weit sich seltene Sand­pflanzen im Ein­fluss­bereich der Straße und der dort herr­schenden Ein­flüsse bzw. der üblichen Pflege des Straßen­be­gleit­grüns behaup­ten kön­nen. Auf zwei Teil­flächen wurde damals aus­ge­pflanzt. …

Exkursionsgruppe am Hinweisschild „Alte Eichen bei Gommersheim“
Exkursionsgruppe am Hinweisschild „Alte Eichen bei Gommersheim“

Am Wochenende vom 4. und 5. August bot das Projekt Lebens­ader Ober­rhein 3 Führun­gen zu Maß­nahmen des Pro­jekts bei Duden­hofen und Gommers­heim an. Mit bis zu 19 Teil­nehmern wur­den die Exkur­sionen trotz der Hitze von 33 bis 37 Grad im Schatten gut besucht und die teil­nehmen­den Natur­freunde zeig­ten sich begeistert. …

Lungen-Enzian aus der Nachzucht der NABU-Pflanzenvermehrungsstation
Lungen-Enzian aus der Nachzucht der NABU-Pflanzen­ver­mehrungs­station

Schon Ende Juli blüht nun auf den Auswilderungs­flächen der Lungen-Enzian. Diese sel­tene Pflanzen­art der Strom­tal­wiesen wurde in den letzten Jahren erfolg­reich zu­sam­men mit dem Bota­nischen Garten der Uni­versi­tät Mainz ver­mehrt. Auf ge­eigne­ten Flächen konn­ten im Spät­herbst 2017 viele dieser Pflan­zen aus­ge­wildert wer­den. Der Rück­gang ge­eigne­ter Stand­orte hat diesen "Flach­land-Enzian" zu einer ech­ten Rari­tät am Ober­rhein werden lassen. …

Offener Dialog zwischen Naturschützern und Hundehaltern im Hirschackerwald
Im Hirschackerwald (Foto: NABU)

Als einzigartige Kombination aus Theorie und Praxis be­schreibt Pro­jekt­bot­schafter und Natur­schutz­wart Frank-Thomas Nürn­berg vom „NABU-Schwetzingen & Umgebung“ die beiden Ver­an­staltungen, die am 17. und am 28. Juli im Hirschacker auf dem Pro­gramm standen. Zu einem Infor­mations­austausch kamen Natur­schützer, Vertreter der Stadt Schwetzingen und Besucher, die mit ihren Hunden gerne auf dem Hirschacker „Gassi gehen“, am 17. Juli in der Gaststätte des Vereins der Hunde­­freunde zusammen. Es ging um das richtige Verhalten beim Hunde-Spaziergang. Dabei stand der offene Dialog im Vorder­grund. ...

Mopsfledermaus (Foto: Dietmar Nill / NABU-Netz)
Mopsfledermaus (Foto: Dietmar Nill / NABU-Netz)

Biodiversitäts-Tipp des Monats August
Besonders gut kann man Fledermäuse im August be­obach­ten. Dann werden auch die jungen Fleder­mäuse flügge und er­kun­den ihre Um­welt. Die inter­nationale Bat­night bietet Ihnen Mög­lich­keit, die er­staun­lichen Schönen der Nacht einmal aus näch­ster Nähe kennen zu lernen. Sie findet tradi­tionell Ende August statt, und das mittler­weile welt­weit in über 35 Ländern. In Deutsch­land wird sie vom NABU organi­siert. Dabei fanden im Vor­jahr rund 250 Bat­night-Ver­an­stal­tungen statt. …

Gewässer sind letzte Rück­zugs­räume für Auen­amphi­bien
Gewässer sind letzte Rück­zugs­räume für Auen­amphi­bien

Im Rahmen des Projektes Lebensader Ober­rhein wurden in den letzten Jahren zahl­reiche Klein­ge­wässer angelegt. Ins­be­sondere in den Rhein­auen sorgen die künst­lichen Tümpel für mehr Bio­logische Viel­falt. Ins­be­sondere in diesem trocke­nen Sommer ent­puppen sich die Gewässer als letzte Rück­zugs­räume für Auen­amphi­bien und Co. Viele dieser Ge­wässer sind un­ab­hängig vom Wasser­spiegel des Rheins, …
 

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