Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken

Aktuelles

Auspflanzaktion in der Maulbeeraue
Auspflanzaktion in der Maulbeeraue

Stromtalwiesen mit Arten angereichert

Am 24. September wurde unter Federführung von Frau Wache von der Oberen Naturschutzbehörde des Re­gie­rungs­prä­si­diums Hessen eine neue Informations­tafel im Natura-2000-Gebiet Maulbeeraue in Biblis-Nordheim eingeweiht. Etwa 40 TeilnehmerInnen waren dabei.

Die Eröffnung einer Info-Tafel auf der Maulbeeraue bei Biblis wurde genutzt, um die dort anzutreffenden Strom­tal­wiesen um einige typisch Arte anzureichern.

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Mitglieder der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe und die Maßnahmenbetreuer diskutieren die Naturschutzmaßnahmen im Projektgebiet "Hirschackerwald"
Projektbegleitende Arbeitsgruppe und Maßnahmenbetreuer

Treffpunkt Dünen – projektinterne Exkursion

Die Projektbegleitende Arbeitsgruppe und die Maß­nahmen­betreuer im Projekt „Lebensader Ober­rhein“ trafen sich zu einer gemeinsamen Exkursion in die Trockengebiete bei Mannheim. Bei der Exkursion in das Gebiet „Hirschacker“ wurden die bereits durch­ge­führ­ten und für diesen Herbst/ Winter ge­plan­ten Maß­nahmen zur Schaffung von lichten Wäldern und offe­nen Sandlebensräumen vor­gestellt.

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Sandflächen entwickeln sich (Foto: Gunter Glasbrenner)
Sandflächen entwickeln sich (Foto: Gunter Glasbrenner)

Lebensader Oberrhein beim Waldtag

Am ersten Sonntag nach den Sommerferien findet in der Schwetzinger Hardt zum ersten Mal ein großer „Waldtag“ statt. In der Schwetzinger Hardt liegt einer der Schwerpunkte der Naturschutzmaßnahmen im Rahmen des Projekts Lebensader Oberrhein – keine Frage also, dass die "Lebensader Oberrhein" auch zum Programm des Waldtags beiträgt: An einem gemeinsamen Infotisch mit dem NABU Walldorf erfahren Besucherinnen und Besucher was es Neues gibt,  können ihr Wissen testen – und der Nachwuchs ist zum Mitmachen beim Malwettbewerb eingeladen.

 

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Freiwillige im Einsatz (Quelle: NABU)
Freiwillige im Einsatz (Quelle: NABU)

Pflegeeinsatz für seltene Pflanzen

Aufgrund der hohen Rheinpegel und größeren Nieder­schlags­mengen in den letzten Monaten konnten viele Wiesen in den Rhein­auen bei Bingen-Gauls­heim nicht zum gewünsch­ten Zeit­raum gemäht werden. Auch die Feucht­wiese direkt hinter dem NABU-Natur­schutz­zentrum Rhein­auen machte ihrem Namen alle Ehre und wollte nicht komplett ab­trocken. Dies ist aber zum Mähen not­wendig. Die reguläre Mahd durch einen Pferde­wirt mit an­schließen­der Heu­ver­fütterung an Pferde musste in diesem Jahr daher aus­fallen. Statt­dessen wurde die Fläche gemulcht und viele frei­willige Helfer haben dafür gesorgt, dass das die Mulch­schicht von der Fläche ab­ge­räumt wurde.

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Samen des Kleinen Mädesüß (Quelle: NABU)
Samen des Kleinen Mädesüß (Quelle: NABU)

Erntezeit in Vermehrungsstation

Die „Vermehrungsstation für seltene Pflanzen“ im Projekt „Lebens­ader Ober­rhein“ kann in diesem Jahr zum ersten mal Samen heimischer Arten vom Ober­rhein in größerem Maßstab gewinnen. Die Ver­meh­rungs­station wurde im Herbst 2015 um eine weitere Anbaufläche erweitert. Dort werden Wildpflanzen als Mutterpflanzen kultiviert, um deren Samen ab Spät­sommer be­ernten zu können. Zu den Arten gehören seltene Pflanzen wie Kleines Mädesüß, Wiesen-Schlüsselblume, Sonnenröschen und Tauben-Skabiose.

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Kalikokrebs im Hotspot (Quelle: NABU/Martin Klatt)
Kalikokrebs im Hotspot (Quelle: NABU/Martin Klatt)

Biodiversitätsbotschafter/-innen engagieren sich

Der ursprünglich aus den USA stammende Kaliko­krebs breitet sich immer weiter aus. Innerhalb eines Territoriums zwischen Straßburg im Süden und Mann­heim im Norden besiedelt er fast alle Gewässer bis in die höheren Lagen westlich und östlich des Rheins – mit tödlichen Folgen für die dort lebenden Tiere und Pflanzen. Mit Ausbreitung und Lebensweise des Krebses beschäftigt sich das „Kaliko-Team“ der PH Karlsruhe, in dem sich auch Teilnehmende an der diesjährigen Biodiversitäts­botschafter-Ausbildung engagieren. Fragen rund um den invasiven Alles­fresser beantworten drei Team-Mitglieder.

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Ursula Cantieni auf Tour im Hotspot (Quelle: Patricia Klatt)
Ursula Cantieni auf Tour im Hotspot (Quelle: Patricia Klatt)

Mit Schauspielerin Ursula Cantieni im Hotspot unterwegs

Ursula Cantieni – bekannt u. a. aus der SWR-Serie „Die Fallers“ oder der Ratesendung „Sag’ die Wahr­heit“ – war am Wochenende mit NABU-­Artenschutz­referent Martin Klatt und Lebensader Oberrhein-Projektleiterin Katrin Fritzsch im Hotspot auf Ent­deckungs­tour. Bei ihrer aussichtsreichen Rund­wanderung zwischen Aue und Ried begleiteten sie rund 20 „NABUs“ und am Projekt Interessierte.

 

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Über das Projekt

Der Hotspot 10 „Nördliche Oberrheinebene mit Hardtplatten“ erstreckt sich über die drei Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Maß­gebliches Landschafts­element für das Gebiet ist der Rhein mit seinen Neben­gewäs­sern und Auen. Gleichzeitig ist dieser größte deutsche Fluss mit seinen Deichen eine wichtige und überregional bedeut­same Vernetzungsachse für Tiere und Pflanzen. Ein wesentliches Charakteristikum des Gebietes ist darüber hinaus die große Bandbreite von nassen bis trockenen Lebensräumen. Im Bereich des Hotspots und seinem näheren Umkreis leben mehrere Millionen Menschen, was zu einem hohen Nutzungs-, Freizeit- und Siedlungsdruck in der Region führt.

Projektpartner bei „Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken“ sind die beiden NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württem­berg, die im Verlauf des sechsjährigen Vorhabens eine Erhöhung der bio­logi­schen Vielfalt im Bereich des Hotspots erreichen wollen. Die Projekt­maß­nah­men im hessischen Teil des Hotspots werden vom NABU-Rheinland-Pfalz mitbetreut. Dazu sollen u. a. naturschutzfachliche Maßnahmen in besonders bemerkenswerten Lebensraumtypen umgesetzt und über eine intensive Öffentlichkeitsarbeit die Identifikation der zahlreichen hier lebenden Menschen mit dem Hotspot gesteigert werden.

Logo: Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Link zum Projekt beim Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Das Projekt wird durch die Förderung im Rahmen des Bundes­programmes Biologische Vielfalt durch das Bundes­amt für Natur­schutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reaktorsicherheit er­mög­licht. Eine unter­stützende Förderung erfolgt durch die Bundesländer Rhein­land-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen.