Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken

Aktuelles

Geplanter Standort: Informationstafeln statt des Reisighaufens
Geplanter Standort: Informationstafeln statt des Reisighaufens

Wiederansiedlung der Europäischen Sumpfschildkröten

Einweihung der Informationstafeln bei Bobenheim-Roxheim
Um die Bevölkerung über die Besonderheit dieses Wieder­an­siedlungsprojekts in diesem natur­schutz­fach­lich besonderen Gebiet zu informieren und sie für deren Schutz zu sensi­bili­sieren wurden nun vom Projekt Lebensader Oberrhein Flyer gedruckt und zwei Informationstafeln errichtet, zu deren Er­öff­nung wir Sie am Freitag, den 26. August 2016 um 13 Uhr herzlichen einladen wollen.

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Freiwillige im Einsatz (Quelle: NABU)
Freiwillige im Einsatz (Quelle: NABU)

Pflegeeinsatz für seltene Pflanzen

Aufgrund der hohen Rheinpegel und größeren Nieder­schlags­mengen in den letzten Monaten konnten viele Wiesen in den Rhein­auen bei Bingen-Gauls­heim nicht zum gewünsch­ten Zeit­raum gemäht werden. Auch die Feucht­wiese direkt hinter dem NABU-Natur­schutz­zentrum Rhein­auen machte ihrem Namen alle Ehre und wollte nicht komplett ab­trocken. Dies ist aber zum Mähen not­wendig. Die reguläre Mahd durch einen Pferde­wirt mit an­schließen­der Heu­ver­fütterung an Pferde musste in diesem Jahr daher aus­fallen. Statt­dessen wurde die Fläche gemulcht und viele frei­willige Helfer haben dafür gesorgt, dass das die Mulch­schicht von der Fläche ab­ge­räumt wurde.

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Samen des Kleinen Mädesüß (Quelle: NABU)
Samen des Kleinen Mädesüß (Quelle: NABU)

Erntezeit in Vermehrungsstation

Die „Vermehrungsstation für seltene Pflanzen“ im Projekt „Lebens­ader Ober­rhein“ kann in diesem Jahr zum ersten mal Samen heimischer Arten vom Ober­rhein in größerem Maßstab gewinnen. Die Ver­meh­rungs­station wurde im Herbst 2015 um eine weitere Anbaufläche erweitert. Dort werden Wildpflanzen als Mutterpflanzen kultiviert, um deren Samen ab Spät­sommer be­ernten zu können. Zu den Arten gehören seltene Pflanzen wie Kleines Mädesüß, Wiesen-Schlüsselblume, Sonnenröschen und Tauben-Skabiose.

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Kalikokrebs im Hotspot (Quelle: NABU/Martin Klatt)
Kalikokrebs im Hotspot (Quelle: NABU/Martin Klatt)

Biodiversitätsbotschafter/-innen engagieren sich

Der ursprünglich aus den USA stammende Kaliko­krebs breitet sich immer weiter aus. Innerhalb eines Territoriums zwischen Straßburg im Süden und Mann­heim im Norden besiedelt er fast alle Gewässer bis in die höheren Lagen westlich und östlich des Rheins – mit tödlichen Folgen für die dort lebenden Tiere und Pflanzen. Mit Ausbreitung und Lebensweise des Krebses beschäftigt sich das „Kaliko-Team“ der PH Karlsruhe, in dem sich auch Teilnehmende an der diesjährigen Biodiversitäts­botschafter-Ausbildung engagieren. Fragen rund um den invasiven Alles­fresser beantworten drei Team-Mitglieder.

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Ursula Cantieni auf Tour im Hotspot (Quelle: Patricia Klatt)
Ursula Cantieni auf Tour im Hotspot (Quelle: Patricia Klatt)

Mit Schauspielerin Ursula Cantieni im Hotspot unterwegs

Ursula Cantieni – bekannt u. a. aus der SWR-Serie „Die Fallers“ oder der Ratesendung „Sag’ die Wahr­heit“ – war am Wochenende mit NABU-­Artenschutz­referent Martin Klatt und Lebensader Oberrhein-Projektleiterin Katrin Fritzsch im Hotspot auf Ent­deckungs­tour. Bei ihrer aussichtsreichen Rund­wanderung zwischen Aue und Ried begleiteten sie rund 20 „NABUs“ und am Projekt Interessierte.

 

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Mitmachen beim Malwettbewerb! (Quelle: NABU)
Mitmachen beim Malwettbewerb! (Quelle: NABU)

Mitmachen: Malwettbewerb "biologische Vielfalt"

"Welches Tier, welche Pflanze oder welchen Lebens­raum findest du am Oberrhein besonders span­nend?" Auf die gemalten oder gezeichneten Antworten zu dieser Frage freut sich der NABU - beim großen Mal­wettbewerb "biologische Vielfalt". Es warten hoch­wertige Preise auf die Gewinner/-innen! Den Teil­nahme­bogen gibt es direkt hier zum Download.

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„Absolventen“ der Kinderakademie mit Zeugnissen und mit den Umweltpädagoginnen (Foto: NABU)
„Absolventen“ der Kinderakademie mit Zeugnissen

NABU-Kinderakademie erfolgreich abgeschlossen

Kinder erforschen die Naturvielfalt am Oberrhein
Im Juli fand wieder die Kinder­aka­demie des NABU-Natur­schutz­zentrums Rhein­auen unter dem Motto „Lebens­ader Ober­rhein – Natur­vielfalt von nass bis trocken“ statt. Die 16 teil­nehmen­den Mädchen und Jungen aus Rhein­hessen sind unter der Leitung der Umwelt­päda­goginnen Heike Hofmann und Anita Resch eine Woche lang ver­schiedenen span­nen­den Themen rund um die Natur nach­gegangen.

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Über das Projekt

Der Hotspot 10 „Nördliche Oberrheinebene mit Hardtplatten“ erstreckt sich über die drei Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Maß­gebliches Landschafts­element für das Gebiet ist der Rhein mit seinen Neben­gewäs­sern und Auen. Gleichzeitig ist dieser größte deutsche Fluss mit seinen Deichen eine wichtige und überregional bedeut­same Vernetzungsachse für Tiere und Pflanzen. Ein wesentliches Charakteristikum des Gebietes ist darüber hinaus die große Bandbreite von nassen bis trockenen Lebensräumen. Im Bereich des Hotspots und seinem näheren Umkreis leben mehrere Millionen Menschen, was zu einem hohen Nutzungs-, Freizeit- und Siedlungsdruck in der Region führt.

Projektpartner bei „Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken“ sind die beiden NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württem­berg, die im Verlauf des sechsjährigen Vorhabens eine Erhöhung der bio­logi­schen Vielfalt im Bereich des Hotspots erreichen wollen. Die Projekt­maß­nah­men im hessischen Teil des Hotspots werden vom NABU-Rheinland-Pfalz mitbetreut. Dazu sollen u. a. naturschutzfachliche Maßnahmen in besonders bemerkenswerten Lebensraumtypen umgesetzt und über eine intensive Öffentlichkeitsarbeit die Identifikation der zahlreichen hier lebenden Menschen mit dem Hotspot gesteigert werden.

Logo: Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Link zum Projekt beim Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Das Projekt wird durch die Förderung im Rahmen des Bundes­programmes Biologische Vielfalt durch das Bundes­amt für Natur­schutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reaktorsicherheit er­mög­licht. Eine unter­stützende Förderung erfolgt durch die Bundesländer Rhein­land-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen.