Vermehrungsstation arbeitet mit torffreien Erden

Vermehrungsstation arbeitet mit torffreien Erden

von Jürgen Reincke

Die Vermehrungsstation für seltene Pflanzen des NABU Rhein­land-Pfalz arbeitet seit ihrem Be­ste­hen im Jahr 2014 mit torf­freien Erden.

„Es ist erstaun­lich, dass beim Erhalt und der Ver­meh­rung sel­te­ner Wild­pflanzen im­mer noch torf­haltige Erden ver­wendet werden“, so Robert Egeling, Projekt­leiter von Lebens­ader Ober­rhein. Dabei kann die Ver­meh­rungs­station, die schon über 10.000 Wild­pflan­zen, insbesondere Arten der Stromtalwiesen, ver­mehrt hat, sehr gute Erfolge nach­weisen. Sibirische Schwertlilie, Wiesenraute und Kanten­lauch sind nur einige von über 40 seltenen Arten, die kultiviert werden.

Bei Renaturierungsmaßnahmen wie der Neuanlage von Wiesen werden die Pflanzen ausgewildert und sorgen so für mehr Arten­vielfalt.

Die Arbeit der Vermehrungsstation wird seit diesem Jahr von 14 freiwilligen Stations­scouts unter­stützt. Sei nutzen gerne die gespen­deten, hoch­wertigen Erden der Firma Neudorff.

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