Trockenpflanzen für autoch­thone Dachbegrünung

Trockenpflanzen für autoch­thone Dachbegrünung

von Jürgen Reincke

Auf der Naturlebnisfläche AuenLand in Bingen-Gauls­heim plant der NABU RLP im Rahmen des Pro­jektes die Errich­tung der Werk­statt Bio­lo­gische Viel­falt. Hier sollen Aktions­räume, ein Mit­mach-Werk­statt, Lager­räume und die Ver­mehrungs­station für seltene Pflan­zen sowie die Sumpf­schild­kröte einen neuen Platz finden. Die Dach­fläche soll mit autoch­thonen Pflan­zen vom Ober­rhein begrünt werden.

Die Dachfläche soll mit autochthonen Pflanzen vom Oberrhein begrünt werden. Dabei soll mit Arten der Region, verschiedenen Substraten und der Trockenheitsresistenz der Pflanzen experimentiert werden.

Die Ergebnisse sollen veröffentlicht werden und Kommunen und Bauherren aufzeigen, dass eine Dachbegrünung mit heimischen Pflanzen sinnvoll und möglich ist.

Hintergrund: Bei Dachbegrünungen werden oft Kulturarten eingesetzt, die einen geringeren Wert für heimische Tiere haben und sich manchmal sogar ungewollt in der freien Natur ausbreiten. Jetzt schon werden die entsprechenden Arten wie die große Fetthenne oder der Felsenfetthenne vermehrt, damit sie zum Einsatz kommen können, sobald die Werkstatt Realität wird.

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