Stationsscouts besuchen Wieder­an­siedlungs­flächen in Bingen

Stationsscouts besuchen Wieder­an­siedlungs­flächen in Bingen

von Jürgen Reincke

Am 16. Juni 2018 fand der dritte Ausbildungs­workshop zum ehren­amtlichen Stations­scout in der Pflanzen­vermehrungsstation des NABU Rhein­land-Pfalz statt, in dessen Verlauf die Teil­nehmer(innen) unter Leitung zweier NABU-Mit­arbeiter ausge­wählte Renatu­rierungs­flächen im Raum Bingen besuchten. Dabei wurden einige der Flächen aufgesucht, auf denen ein Großteil der seit Beginn des Projektes „Lebens­ader Ober­rhein – Natur­viel­falt von nass bis trocken“ in der Ver­mehrungs­station kulti­vierten Wild­pflanzen­arten wieder­angesiedelt wurde.

Die Scouts lernten die ausgepflanzten Zielarten wie Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica), Kanten-Lauch (Allium angulosum), Lang­blättrigen Ehren­preis (Veronica longifolia) und Großen Wiesen­knopf (Sanguisorba officinalis) kennen und erhielten einen Einblick in deren Ökologie – Eindrücke, die beim abschließenden Rund­gang durch die Mutter­pflanzen­kultur in der „Arche Noah für seltene Pflanzen“ vertieft wurden.

Mitte August dieses Jahres wird der vierte und letzte Workshop stattfinden, der – wie auch die bisherigen – durch diverse offene Arbeitseinsätze ergänzt wird.

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