Reaktivierung von Kleingewässern bei Bingen

Reaktivierung von Kleingewässern bei Bingen

von Jürgen Reincke

Baggerarbeiten für den Naturschutz (Quelle: NABU)
Baggerarbeiten für den Naturschutz (Quelle: NABU)

Mitte November wurden insgesamt fünf Tümpel im Natur­schutz­gebiet „Fulder Aue –Ilmen Aue“ in Bingen von un­er­wünsch­tem Gehölz­auf­wuchs befreit. Die hohen Gehölze an den Rändern der Gewässer beschat­teten deren Wasser­körper stark und der vermehrte Laub­eintrag beschleunigte die Verlandung der Tümpel. Um die Klein­ge­wässer weiter als Fort­pflan­zungs­stätte für Amphi­bien zu sichern, wurden nun die Gehölze ent­fernt. Es handelte sich ins­be­sondere um Weiden und Pappeln.

Insbesondere der seltene Laubfrosch profitiert von der Gehölz­ent­nahme. Er kommt im Gebiet vor und benötigt besonnte, offene und fisch­freie Klein­ge­wässer zur Fort­pflan­zung. In besonn­ten Ge­wäs­sern erwärmt sich der Wasser­körper leichter. Dies führt zu einer schnel­leren Ent­wick­lung der Frosch­larven.

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