NABU-Sonderausstellung „(Rh)ein­ge­taucht! Frosch und Co. am großen Fluss“ im Naturhistorischen Museum Mainz ist eröffnet

NABU-Sonderausstellung „(Rh)ein­ge­taucht! Frosch und Co. am großen Fluss“ im Naturhistorischen Museum Mainz ist eröffnet

von Jürgen Reincke

Plakat „(Rh)ein­ge­taucht! Frosch und Co. am großen Fluss“

Die stellvertretende Landesvorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz, Monika Bub, eröffnete am 22.04. gemeinsam mit dem Projektleiter Robert Egeling vom NABU Rheinland-Pfalz, Marianne Grosse, Dezernentin für Bauen, Denkmalpflege und Kultur der Stadt Mainz, und Dr. Michael Schmitz, Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz, die Sonder­ausstellung „(Rh)eingetaucht! Frosch und Co. am großen Fluss“.

Die Ausstellung zeigt heimische Amphibien als Botschafter für bedrohte Lebensräume am Oberrhein und ist ab sofort im Naturhistorischen Museum in Mainz zu sehen.

Die Stars der NABU-Sonderausstellung „(Rh)eingetaucht! Frosch und Co. am großen Fluss“, die heute im Naturhistorischen Museum in Mainz eröffnet wurde, sind zweifelsohne die lebenden Frösche, Kröten und Molche: In 22 Aquarien bzw. Terrarien gibt es 15 Amphibienarten, die alle von ausgewählten Züchtern stammen und nicht der Natur entnommen sind, zu bestaunen. In den nächsten Monaten können interessierte Besucher Eier ablegende Molche oder quakende Laubfrösche aus nächster Nähe kennenlernen. Als Botschafter für die Artenvielfalt am Oberrhein soll so die Sensibilität für die heimische Natur bei der Bevölkerung gestärkt werden. „Mit der Ausstellung möchten wir nicht nur zeigen, was der NABU alles für die Verbesserung der Lebensbedingungen für Amphibien tut, sondern wir möchten jeden Ausstellungsbesucher und jede Ausstellungsbesucherin auffordern, selbst im eigenen Umfeld für den Schutz der biologischen Vielfalt aktiv zu werden“, betont Monika Bub.

Marianne Grosse lobte das Engagement des NABU und seine beispielgebende Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum Mainz: „Projekte wie „Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken“ leisten eine wichtige Arbeit für den Naturschutz mit dem wir viel an die nächste Generation weitergeben können“. Als lebendiger Teil der Gesellschaft, der dieser auch dient, bezeichnet Dr. Michael Schmitz sein Museum. „Die Sonderausstelung „(Rh)eingetaucht!“ zeigt und betont unsere heimische Artenvielfalt und ist damit ein gutes Signal an die Gesellschaft“, unterstrich Dr. Schmitz.

Besondere Begeisterung rief der Ausstellungsbereich mit „Lurchi“, dem Feuersalamander hervor: Die Besucher werden von einem Riesen-Salamander begrüßt, der zum Kuscheln einlädt. In naturnahe Terrarien lässt sich der Lurch des Jahres 2016 erforschen. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. Januar 2017 im Naturhistorischen Museum in Mainz zu sehen. Der Besuch der Ausstellung richtet sich explizit auch an Schulklassen und Kindergartengruppen. Über das Naturhistorische Museum können Führungen für Gruppen gebucht werden.

Die Ausstellung ist Teil des Projektes „Lebensader Oberrhein“, ein vom Bund und den Bundesländern am Oberrhein gefördertes Projekt zum Erhalt und Entwicklung der biologischen Vielfalt. Der Oberrhein gilt als einer von bundesweit 30 Hotspots der biologischen Vielfalt. Im Rahmen des sechsjährigen Projektes „Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken“ führt der NABU zahlreiche Maßnahmen durch, die der Förderung der Artenvielfalt in verschiedenen Lebensräumen im Hotspot Oberrhein dienen. Neben praktischen Artenschutzmaßnahmen und der Schaffung neuer Lebensräume, zählt eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit zu den Zielen des Projektes.

 

Anmeldungen für Schulklassen und andere Gruppen:
Martina Kracht, Museumspädagogik/Öffentlichkeitsarbeit/Führungen, Naturhistorisches Museum Mainz,
Tel.: +49 (0)6131.12 2913, E-Mail: martina.kracht@stadt.mainz.de

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