Frühlingsgrüße von den Trittstein-Flächen

Frühlingsgrüße von den Trittstein-Flächen

von Anke Beisswänger

Frühlingsgrüße aus Steinmauern (Quelle: Michael Hug)
Frühlingsgrüße aus Steinmauern (Quelle: Michael Hug)

Im letzten Jahr wurden die Flächen naturnah umgestaltet – jetzt schicken sie wunderbare Frühlingsgrüße in die Welt: Auf den „Trittsteinbiotop“-Flächen in Steinmauern nahe Rastatt blühen derzeit Winterling, Blaustern und Narzissen, die ersten Wildbienen sind unterwegs.

Die Bauhofmitarbeiter vor Ort haben nach der Schulung im Rahmen von „Lebensader Oberrhein“ über den Winter dürre Stängel und Pflanzenteile des Vorjahres auf dem Staudenbeet stehen gelassen und kürzlich fachgerecht geschnitten. Erst haben sich Schneeglöckchen und Krokusse gezeigt, jetzt schicken die Frühblüher ihren gelb-blauen Gruß an Passantinnen und Passanten. „Wir freuen uns schon auf die weitere Entwicklung der Flächen, die einen Beitrag für den Erhalt der biologischen Vielfalt hier im Hotspot leisten können“, betont Michael Hug vom Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl, der sich im Auftrag des Projekts um die Trittsteinbiotope kümmert.

Mit Bischweier und Steinmauern setzen sich gleich zwei Gemeinden im Kreis Rastatt im baden-württem­bergischen Teil des Hotspots für die bio­logische Viel­falt ein. Mit „Lebens­ader Ober­rhein"-Unter­stützung haben sie ins­gesamt über 300 Qua­drat­meter Lebens­raum für Stieglitz, Erd­hummel und Tagpfauen­auge geschaffen. Mehr ...

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