Gies - Mulde statt Mirabellen

Durch den Kauf einer intensiv genutzten Mirabellenplantage konnte eine attraktive Fläche entlang eines Grabens in den Rhein­auen bei Bingen gesichert werden.

Die Fläche wurde durch die Modellierung einer seichten Mulde und dem Auf­bringen von Mahd­gut arten­reicher Nachbar­wiesen zu einem neuen Grün­land­standort ent­wickelt. Die feuchten Bereiche wurden im Rahmen der Aktion Pflanzen­retter in Kooperation mit Schulen bepflanzt. Insgesamt konnten ca. 500 Pflanzen aus der NABU-Ver­mehrungs­station aus­gewildert werden.

Bei hohen Wasserständen wird die Mulde geflutet und stellt somit einen attraktiven Feucht­lebens­raum dar. Arten wie der Kanten­lauch konnten sich schon wieder hervor­ragend etablieren.

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